Geschichte

Geschichten, die die Mühle schrieb

Kunst in der Mühle

Von der Ersterwähnung bis zur Gegenwart​

Ahrenshoop, einst ein abgelegener Ort an der Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern, wurde über Jahrhunderte geprägt.

Der pommersche Teil war sogar über 250 Jahre lang unter schwedischer Verwaltung. Fischerei, Segelschifffahrt und kleine Landwirtschaft waren die traditionellen Erwerbsquellen der Bevölkerung. Mit der industriellen Entwicklung Deutschlands im späten 19. Jahrhundert begannen auch in Ahrenshoop weitreichende Veränderungen.

Die Bewohner der Großstädte suchten zunehmend nach Ruhe und landschaftlicher Idylle. Die einzigartige Landschaft zwischen Meer und Bodden sowie die unberührte Natur zogen Maler an, die von der Weite des Himmels und dem besonderen Licht inspiriert waren. Die Malerkolonie wurde schnell zu einem Anziehungspunkt für Künstler.

1909 wurde der Kunstkaten als „Haus für heimische Kunst und Kunstgewerbe“ eröffnet und dient bis heute als Ausstellungsort. Ahrenshoop entwickelte sich zu einem Seebad der besonderen Art, das bis heute Künstler anzieht und in Kunst- und Ausstellungshäusern, Galerien sowie Ateliers weiterlebt. Das kulturelle Angebot ist vielfältig und reicht von Ausstellungen über Konzerte bis hin zu Lesungen und Kunstaktionen.

Im Zusammenspiel mit anderen ehemaligen Künstlerkolonien strebt Ahrenshoop an, sich als europäischer Kulturort zu etablieren.

 
 

 

 

Von Gestern bis Heute: Interaktive Geschichte der Mühle

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